BP® HACCP-Latzhose 1681-750 für die Lebensmittelproduktion
BP HACCP-Latzhose 1681-750, königsblau, Lebensmittelproduktion. Eine Außenseite ohne offene Knöpfe oder leicht lösbare Teile hilft, das Risiko von Fremdkörpern in der Lebensmittelproduktion zu verringern.
Beim Artikel 1681-750-13 kommt ein Gewebe aus 65% Polyester, 35% Baumwolle, 245 g/m² zum Einsatz, das für wiederholte Aufbereitung in der gewerblichen Wäscherei und für Maßstabilität ausgelegt ist.
Kleidung für die Lebensmittelproduktion unterscheidet sich von gewöhnlicher Arbeitskleidung nicht durch das Gewebe, sondern durch die Konstruktion. Die Logik ist einfach: alles, was sich vom Kleidungsstück lösen kann, landet früher oder später im Produkt. Deshalb gibt es hier keine Knöpfe, keine Nieten, keine außen aufgesetzten Teile und keine offenen Taschen.
Wie es aufgebaut ist
Verdeckter Reißverschluss statt Knöpfen. Taschen mit schließenden Patten — der Inhalt fällt beim Beugen über die Linie nicht heraus. Bund mit verstellbarem Gummizug, ohne Schnalle: er muss nicht mit Händen zugezogen werden, die gerade im Rohprodukt waren. Nähte sind so ausgeführt, dass sie keine Faserflusen abgeben.
Warum Latzhose. Der Rumpf bleibt durchgehend bedeckt, die Kleidung rutscht beim Beugen über die Linie nicht hoch und legt den Lendenbereich nicht frei. Verstellbare Träger, elastischer Rücken. Die Brusttasche schließt mit einer Patte.
Das Mischungsverhältnis ist auf industrielle Wäsche ausgelegt: zwei Drittel Polyester für Beständigkeit gegen wiederholte Hochtemperaturbehandlung und Formstabilität, ein Drittel Baumwolle für die Atmungsaktivität, ohne die eine Schicht in der warmen Halle nicht durchzuhalten ist.
DIN 10524
Die deutsche Norm für Arbeitskleidung in der Lebensmittelwirtschaft. Sie teilt Betriebe in drei Risikoklassen ein, je nachdem, wie offen das Produkt bei der Bearbeitung vorliegt — von verpackt bis vollständig offen. Mit der Klasse steigen die Anforderungen an die Kleidung.
Die Norm regelt nicht nur die Konstruktion, sondern auch den Umgang mit der Kleidung: Wechselhäufigkeit, Waschverfahren, Trennung von reinem und unreinem Bereich. Wenn Ihr Betrieb HACCP- oder IFS-Audits durchläuft, gehört die Kleidung des Personals zu den geprüften Punkten.
Industriewäsche
Die Kleidungsstücke sind für Hochtemperaturwäsche und die Aufbereitung in gewerblichen Wäschereien ausgelegt. Weiß vergraut nach vielen Zyklen nicht, die Maße bleiben stabil.
Für wen geeignet
Lebensmittelproduktion, Fleischverarbeitung, Molkereien und Bäckereien, Pharmazie, Kosmetikherstellung, Abfülllinien, Lebensmittellager, Catering.
Was vor der Bestellung zu klären ist
Die konkrete Risikoklasse nach DIN 10524 hängt von der Ausführung ab. Arbeitet Ihr Betrieb nach einer festgelegten Klasse, sprechen Sie uns an — wir wählen die passende Ausführung und belegen sie mit Unterlagen.
Hersteller: Bierbaum-Proenen GmbH & Co. KG, Domstraße 55–73, 50668 Köln, Deutschland. Familienunternehmen, das seit 1788 Arbeitskleidung fertigt.
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