BP® HACCP-Mantel 1673-500-71 mint
BP HACCP-Mantel 1673-500-71, mint. Wenn Kleidung Teil von HACCP- oder IFS-Abläufen ist, zählt die geschlossene Konstruktion mehr als dekorative Details: über dem Produkt darf sich nichts lösen oder herausfallen.
Für 1673-500-71 wurde ein Gewebe aus 65% Polyester, 35% Baumwolle, 215 g/m² gewählt, das sich für regelmäßige Industriewäsche und den täglichen Produktionseinsatz eignet.
Kleidung für die Lebensmittelproduktion unterscheidet sich von gewöhnlicher Arbeitskleidung nicht durch das Gewebe, sondern durch die Konstruktion. Die Logik ist einfach: alles, was sich vom Kleidungsstück lösen kann, landet früher oder später im Produkt. Deshalb gibt es hier keine Knöpfe, keine Nieten, keine außen aufgesetzten Teile und keine offenen Taschen.
Wie es aufgebaut ist
Verdeckter Reißverschluss statt Knöpfen. Taschen mit schließenden Patten — der Inhalt fällt beim Beugen über die Linie nicht heraus. Bund mit verstellbarem Gummizug, ohne Schnalle: er muss nicht mit Händen zugezogen werden, die gerade im Rohprodukt waren. Nähte sind so ausgeführt, dass sie keine Faserflusen abgeben.
Wann ein Mantel genügt. Für Bereiche, in denen das Produkt verpackt ist oder der Kontakt begrenzt bleibt: Abpackung, Lager, Labor, Wareneingang. Wird über der eigenen Kleidung getragen und beim Verlassen des Bereichs in Sekunden abgelegt. Die Farbe Mint eignet sich zur visuellen Bereichstrennung — man sieht sofort, wer woher kommt.
Das Mischungsverhältnis ist auf industrielle Wäsche ausgelegt: zwei Drittel Polyester für Beständigkeit gegen wiederholte Hochtemperaturbehandlung und Formstabilität, ein Drittel Baumwolle für die Atmungsaktivität, ohne die eine Schicht in der warmen Halle nicht durchzuhalten ist.
DIN 10524
Die deutsche Norm für Arbeitskleidung in der Lebensmittelwirtschaft. Sie teilt Betriebe in drei Risikoklassen ein, je nachdem, wie offen das Produkt bei der Bearbeitung vorliegt — von verpackt bis vollständig offen. Mit der Klasse steigen die Anforderungen an die Kleidung.
Die Norm regelt nicht nur die Konstruktion, sondern auch den Umgang mit der Kleidung: Wechselhäufigkeit, Waschverfahren, Trennung von reinem und unreinem Bereich. Wenn Ihr Betrieb HACCP- oder IFS-Audits durchläuft, gehört die Kleidung des Personals zu den geprüften Punkten.
Industriewäsche
Die Kleidungsstücke sind für Hochtemperaturwäsche und die Aufbereitung in gewerblichen Wäschereien ausgelegt. Die Maße bleiben auch nach vielen Zyklen stabil.
Für wen geeignet
Lebensmittelproduktion, Fleischverarbeitung, Molkereien und Bäckereien, Pharmazie, Kosmetikherstellung, Abfülllinien, Lebensmittellager, Catering.
Was vor der Bestellung zu klären ist
Die konkrete Risikoklasse nach DIN 10524 hängt von der Ausführung ab. Arbeitet Ihr Betrieb nach einer festgelegten Klasse, sprechen Sie uns an — wir wählen die passende Ausführung und belegen sie mit Unterlagen.
Hersteller: Bierbaum-Proenen GmbH & Co. KG, Domstraße 55–73, 50668 Köln, Deutschland. Familienunternehmen, das seit 1788 Arbeitskleidung fertigt.
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